ARE stellt «Raumkonzept Graubünden» vor | 26.01.2015

Das «Raumkonzept Graubünden» ist eine kantonale Raumentwicklungsstrategie und bildet Grundlage für den Kantonalen Richtplan.

Raumkonzept Graubünden
Symbolbild Siedlung Chur und Domat/Ems

    Das Amt für Raumentwicklung veröffentlichte kürzlich das «Raumkonzept Graubünden». Das Raumkonzept soll eine Entwicklung Graubündens als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum ermöglichen.

    Grundlage Raumplanungsgesetz

    Mit der Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes, welches Anfang Mai 2014 in Kraft getreten ist, steigen unter anderem die Anforderungen an den kantonalen Richtplan im Bereich Siedlung. Verlangt wird neu ein Raumkonzept als zwingender Bestandteil des kantonalen Richtplans. Das Amt für Raumentwicklung (ARE) hat das «Raumkonzept Graubünden» in einem breit abgestützten Prozess erarbeitet. Die Regierung nahm das Raumkonzept Mitte Dezember 2014 zustimmend zur Kenntnis.

    Ziel und Zweck des Raumkonzepts

    Das «Raumkonzept Graubünden» bildet die Grundlage für die Gesamtüberarbeitung des kantonalen Richtplans und baut auf den Strukturen und Eigenheiten des Kantons auf. Leitgedanke ist es, eine Entwicklung Graubündens als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu ermöglichen. Das Raumkonzept umfasst Ziele und Strategien hinsichtlich der Raumnutzung, deren Zentren- und Versorgungsstruktur sowie der Positionierung im übergeordneten Raum.

    Umsetzung in Handlungsräumen

    Da sich gesellschaftliche und wirtschaftliche Aktivitäten nicht an Gemeinde-, Regions- oder Kantonsgrenzen halten, nehmen funktionale Räume, sogenannte Handlungsräume einen wichtigen Stellenwert ein. Zur Umsetzung der Entwicklungsstrategien des Raumkonzepts bedarf es vermehrt einer Zusammenarbeit in diesen Handlungsräumen. 

    Autor: HMQ AG

    Foto: Amt für Raumentwicklung / HMQ AG